Mitglieder Online
Gäste Online: 2

Mitglieder Online: 0

Anzahl Mitglieder: 254
Neuestes Mitglied: sanchopex

CSS ist valide!

Zui Quan Dao (Drunkenboxing)
Zui Quan Dao ist eine Kategorie von Techniken, Formen und Kampfphilosophie welche die Bewegungen eines Betrunkenen nachahmt. Die Stellungen entstehen durch die Schwungkraft und Gewicht des Kämpfers. Die Nachahmung entsteht in der Regel durch taumeln und eine bestimmte Art von fließenden Bewegungen. Zui Quan Dao wird aufgrund des Bedarfs an kraftvollen Gelenken und Fingern als eine der schwerer zu erlernenden Stile eingestuft.Die Idee ist dass Alkohol den Körper lockert,eigene Schläge sind schneller weil die Muskeln nicht angespannt sind,hinfallen und Schläge vom Gegner sind nicht spürbar weil der Alkohol die Schmerzen nimmt. Zui Quan Dao muss und sollte nicht alkoholisiert ausgeübt oder trainiert werden, die Kunst liegt in der Täuschung. Obwohl in Literatur und Film Ausübende des Drunkenboxing oft als tatsächlich betrunken dargestellt werden, sind diese Techniken höchst akrobatisch und geschickt und benötigen ein hohes Ausmaß an Balance . Die Entstehung des Boxen im betrunkenen Stil wird den Mönchen des Shaolin Tempel zugesprochen. Die Mönche galten schon immer als unbesiegbar. Als die Kunst der Mönche berühmter wurde, kamen immer mehr Laienschüler in den Tempel, um die Kunst des Kampfes von den Mönchen zu lernen. Da die Laienschüler nicht den Gelübden des Tempels unterlagen, galt für sie auch das Alkoholverbot des Buddhismus nicht und so geschah es, dass einige von ihnen im betrunkenen Zustand angetroffen wurden. Natürlich wurden sie herausgefordert und auch besiegt. Diese Niederlagen zwangen die Mönche, die ihre Lehrer waren und die Verantwortung für ihre Schüler hatten, sich etwas einfallen zu lassen. So entwickelten sie aus ihrer Boxkunst einen Kampfstil, bei dem nun nicht mehr deutlich auszumachen war, ob der Kämpfer betrunken oder nüchtern ist. Nach dem die Herausforderer einige Male mit dem neuen Stil in Berührung gekommen waren und nicht genau wußten ob die Schüler der Shaolin – Meister betrunken waren oder nicht, belästigten sie diese auch nicht mehr. Im Zui Quan Dao torkelt, schlingert und fällt der Boxer wie ein Betrunkener hin und her. Der Stil ist durch seine Undurchsichtigkeit in seinen Manövern sehr gut zur Selbstverteidigung geeignet. Die Boxer des Zui Quan Dao sind allgemein sehr erfolgreiche Kämpfer, da sie nicht den gewohnten Weg des Kampfes gehen. Sie benutzen vielmehr eine Mischung aus Kampftechniken, Täuschungen und Tricks um den Gegner zu verwirren. Der Stil verlangt viel Flexibilität, Kraft und Koordination. Die Essenz des Stiles liegt darin, in der vorgetäuschten Trunkenheit genaue und harte Schläge zu führen und durch unverständliche Aktionen den Gegner aus seinem Konzept zu bringen. Das Geheimnis ist die gespielte Trunkenheit bei einem klarem Geist. Die Schritte scheinen wirr und in den Bewegungen werden Härte und Weichheit miteinander kombiniert. In den Darstellungen der Form werden unterschiedliche Grade der Trunkenheit dargestellt. Zui Quan Dao beinhaltet eine Schwert und Langstock sowie eine Drunkenmonkeyform (Betrunkener Affe).
Login
Benutzername

Passwort



Noch kein Mitglied?
Hier klicken um Dich zu registrieren.

Passwort vergessen?
Um ein neues Passwort anzufordern klicke hier.
Steven Schäfer